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Januar 2024

Jahresrückblick 2023

September bis Dezember

Am 1. September gab ich die zweite Vorführung meines Vortrages über den Malerweg, gemeinsam mit der Stativkarawane bei den Sommerbergsichten in Porschdorf bei strömenden Regen. Das Publikum war einfach großartig. Trotz heftigstem Regen und kühlen Temperaturen war jeder Platz bei dieser Open-Air-Veranstaltung besetzt und die Zuschauer waren begeistert! 

Eine Woche später gab es eine weitere besondere Hochzeit die ich fotografieren durfte. Nach einer richtigen Hochzeit und einer Diamanten Hochzeit folgte nun eine Silberhochzeit. Es war ein großes Fest mit Annett und René, welches wir bei herrlichstem Wetter sowohl im Garten als auch auf der Wachbergbaude feiern durften. 

Die zweite September-Hälfte verlief bei mir etwas „ruhiger“. Ich musste ja schließlich noch die zahlreichen Bilder der Hochzeit sichten und bearbeiten. Dafür nutzte ich das herrliche Wetter für ein paar kleine Ausflüge in die Sächsische Schweiz. Sowohl bei Nacht auf dem Lilienstein mit Thomas Pöschmann, als auch auf dem Kohlbornstein und bei der Häntzschelstiege konnte ich wieder herrliche Lichtstimmungen sammeln. Der Aufstieg bei der Häntzschelstiege hatte das kleine i-Tüpfelchen, dass im selben Augenblich ein Kletterer die Brosinnadel im Hintergrund erklomm. 

Nach einer wunderschönen Klassenfahrt fuhr ich dann mit meiner Familie für ein paar Tage nach Rügen. Bei schönstem Herbstwetter mit tollem Wind konnten wir etwas die Seele baumeln lassen. Obwohl wir aus der Sächsischen Schweiz einiges an Bergen und Aufstiegen gewöhnt sind, überrascht uns doch immer wieder der sehr wellige Hochufer-Weg an der Kreideküste. 

Direkt aus dem Urlaub zurück, ging es gleich mit einem Hochzeits-Paarshooting weiter. Dieses Mal hatte ich das wahrhaftige Vergnügen, ein Ukrainisch-Russisches Paar zu fotografieren. So sieht in meinen Augen Völkerverständigung aus. Ein Ukrainisch-Russisches Paar lässt sich von einem deutschen Fotografen in Dresden ablichten.  Vielen Dank liebe Oksana und lieber Roman, für euer Vertrauen!

Etwas sportlicher ging es bei sehr frostigen Temperaturen bei einem Sport-Shooting mit Ines und Frank Kobel zu. Ines hat sich als Gesundheits- & Mental Coach selbstständig gemacht und wünschte sich passende Fotos für ihre Homepage. Frank kenne ich von der Elbspitze und so stimmte bei uns direkt von Anfang an die Chemie. Es waren gerade einmal 4 °C und Ines war so tough, dass sie die Szenen in kurzen Sachen absolvierte. Respekt! 

Es war wirklich ein goldener Oktober! Das Autohaus Russig meldete sich nochmal bei mir und wünschte sich ein paar Fotos für ein neues Pick-Up-Modell, welches sie ganz frisch im Autohaus anbieten. Im Gegensatz zu dem Enyaq-Coupé ein sehr rustikales Fahrzeug. 

Sehr froh war ich über die Möglichkeiten, noch ein paar schöne Momente draußen in der Natur zu verbringen, sowohl auf dem Gohrisch, daheim in Neustadt oder in den Wäldern um Hinterhermsdorf und Schöna. Unseren Söhnen gefielen die Streifzüge auch sehr, lädt sie ihre Phantasie doch in jedem Dickicht, an jedem Stein oder auf jeder knorrigen Wurzel zu Spielen und Entdeckungen ein. 

Mitte November fand wieder das Fotocamp „Herbstlicht“ in Bad Schandau statt. Seit den ersten Ideen und Planungen bin ich Teil dieses Projektes. Gemeinsam mit vielen anderen lokalen Fotografen wird ein Rahmenprogramm aus den verschiedensten Workshops, Fototouren und Vorträgen angeboten. Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit aktiv Themen einzubringen und den Inhalt der einzelnen kleineren Workshops mitzugestalten. Am Abend gab ich die dritte Vorstellung meines Vortrages in diesem Jahr und an dem darauffolgenden Morgen ging es in aller Frühe mit einer tollen Gruppe, zusammen mit meinem Photowalk-Partner Max Reichenbach, auf die Schrammsteine. Wie in all den Jahren zuvor, blieb der Himmel auch dieses Mal bedeckt. Dennoch waren die Herbstfarben herausragend und etwas Nebel lag auch in den Tälern. 

Am Totensonntag wanderte ich mit ein paar Familienmitgliedern zur Hohen Liebe, um den Toten zu gedenken. Bei einem kleinen Konzert des Bergsteiger-Chores „Die Bergfinken“ versammeln sich jedes Jahr hunderte Menschen, bei Wind und Wetter auf diesem kleinen Gipfel und wandern anschließend in den Dom. Ein Ereignis, was man schwer beschreiben kann und selbst einmal erleben muss. 

Kleinste Zeitfenster vor der Arbeit nutzte ich, um das eine oder andere Landschaftsbild in der näheren Umgebung zu machen. Die Winter sind so unbeständig und gerade die sonnigen Tage mit Schnee so begrenzt, dass wir Landschaftsfotografen sprichwörtlich nach jeder Schneeflocke greifen, die sich uns bietet.

Erwartungsgemäß ruhig gestaltete sich der Dezember, obwohl er auch gleichzeitig mit allerlei Weihnachtsvorbereitungen gefüllt ist. Ein alljährliches Paradoxon. Ein kleiner Abstecher in meine ehemalige Heimat Quedlinburg war der Auftakt für den Abschluss eines sehr ereignisreichen und bewegenden Jahres. Besondere Dinge stehen wieder an. Die Bilder sind nur ein kleines Zeugnis von all den Prozessen die in meinem Inneren ablaufen. Die Fotografie ist zu einem wichtigen Bestandteil in meinem Leben geworden. Sie hilft mir, meinen Blick auf die Welt bewusst zu halten und die Schönheit, die Essenz auch der kleinsten Dinge und Augenblick wahrzunehmen. Der Spagat, mit Familie und Beruf alles unter einen Hut zu bekommen ist gar nicht so leicht und so gehe ich meinen Weg immer Schritt für Schritt, mit dem Vertrauen, dass sich unter jeden Schritt auch ein Stück meines Weges legt und ich die Verbindung zu meiner inneren Stimme, die mich führt, nicht verliere. In diesem Sinne, liebe Freunde und liebe Leser, auf ein frohes und gesundes neues Jahr!

Philipp Zieger

Januar 2024

Jahresrückblick 2023

Mai bis August

Der Frühling im Jahr 2023 hielt verhältnismäßig lange an. Die Temperaturen waren so kühl und das Wetter feucht, sodass sich die Blüten lange hielten und das Grün lange frisch blieb. So konnte ich im Mai an einigen Tagen ein paar schöne Momente draußen in der Natur erleben. Ein besonderer Höhepunkt war die Morgenstimmung an der Wesenitz im Nützelgrund. Mehrere Male war ich über die Jahre und auch in den Wochen zuvor an diesem Ort gewesen. Ich stellte mir ganz bestimmte Bedingungen vor. An diesem Tag hatte es letztlich perfekt gepasst. Alles hatte miteinander harmoniert und ich konnte die Magie dieses Ortes in seiner Tiefe auf ein Foto bannen. 

Zur selben Zeit ging mein neuer Kalender in den Druck. Erneut war für mich die Ideenwerkstatt die Druckerei der Wahl. Silvio beherrscht die große Offset-Druckmaschine perfekt und ich kann mich auf seine Expertise zu 100% verlassen. Die Ergebnisse bestachen wieder durch eine Brillianz und Farbtreue, die die Bilder zum Leben erwecken.

Im Juni durfte ich dann in meiner Familie die zauberhafte Hochzeit von Eric und Vivien fotografieren. Ein großes Fest, mit Freudentränen, emotionalen Gesten und vielen besonderen Augenblicken. Diese Hochzeit hebe ich deshalb so hervor, da ich gleichzeitig als Gast und Papa anwesend war, was nochmal eine ganz außergewöhnliche Kombination war. 

Mein ehemaliger Religionslehrer und der Pfarrer unserer Kirche bat mich, nachdem ich in den vergangenen Jahren schon den Neuen Friedhof porträtiert hatte, Aufnahmen von der Kirche anzufertigen. So war dies für mich der Beginn eins langfristigeren Projekts.

Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe und so widme ich mich immer wieder gerne neuen Ideen, Orten und Menschen. Die Essenz zu erfassen, die unterschiedlichen Qualitäten und Stimmungen zu erkennen ist für mich eine große Freude. An manchen Tagen greifen alle kleinen Dinge ineinander, sodass ich in einen richtigen Flow komme. So ist es mir auch an diesem Morgen in der hinteren Sächsischen Schweiz ergangen, als ich den Bloßstock im Nebelkleid fotografieren konnte. Diese magische Stimmung hielt sich so lange, dass ich selbst noch auf meinem Abstieg zahlreiche zauberhafte Szenerien im Wald fotografieren konnte – auch die Blüte des Fingerhuts. 

Dieser Flow ergriff mich auch dieses Jahr wieder bei der Elbspitze. Eine unglaublich intensive und energiezehrende Tour war dies. Ein konsistentes Fahrerfeld mit einem hohen Tempo, ein leidenschaftliches Helferteam, beeindruckende Landschaft und ein rührendes Finale. Mir schnürt es jetzt bei diesen Zeilen gerade mein Herz zusammen, denn all die Augenblicke treten vor mein inneres Auge. Unser lieber Gefährte, ein großartiger Mensch und Sportsmann, Topias Thomsen, hatte im Sommer 2023 seine letzte Elbspitze gemeistert und sich auf dem Gavia Pass ein Denkmal gesetzt. Wenige Wochen später ist er nach kurzer und schwerer Krankheit von uns geschieden. Ruhe in Frieden lieber Topias! Du wirst mir und vielen anderen Menschen für immer in herzlicher Erinnerung bleiben. 

Unterwegs bleiben, ruhen und schauen und dann im Sommerurlaub etwas die Seele baumeln lassen. Kurz vorher machte ich mich noch mit 2 langjährigen Bekannten und Nachbarn von mir auf den Weg, um ein kleines Stück auf den Spuren um Krippen von Caspar David Friedrich zu wandeln und eine kleine Dokumentation für den 250. Geburtstag von dem berühmtesten Maler der Romantik zu fotografieren und zu schreiben. Erschienen sind die Bilder und der Artikel im Urlaubsmagazin 2024 der Sächsischen Schweiz. 

Sommerliche Lichtblicke folgten an der Bastei und auf einer schönen Wanderung mit 2 Freunden zum hinteren Raubschloss. Gerade bei letzterem sieht man leise Veränderungen in der Vegetation die Hoffnung machen, inmitten der unzähligen umgestürzten Kiefern. 

Feierlich ging der August zu Ende. Mein ältester Sohn wurde eingeschult. Was für ein besonderer Lebensabschnitt, den wir gebührend bei bestem Wetter mit der ganzen Familie im Garten feiern konnten! Auf eine ganz andere Weise feierlich wurde es dann nochmal in Riesa. Mein lieber Freund, Sven Legler, lud mich und seinen Freund Sven Thomas dazu ein, einen 120. Geburtstag in der Sachsenarena zu filmen und zu dokumentieren. Dabei ging es für mich hauptsächlich darum, meine Kamera auf die Band TNF Alpha zu richten, die an diesem Abend ein musikalisches Feuerwerk von höchster Güte auf der Bühne entfachte.

Januar 2024

Jahresrückblick 2023

Januar bis April

In den letzten Jahren hatte ich immer gerne einen kleinen Jahresrückblick verfasst. Über ein Jahr sammelt sich doch immer sehr viel. Viele Eindrücke, viele Begegnungen und viele eindrückliche Momente. Auch wenn ich hauptsächlich mit meinen Landschaftsbildern bekannt bin, sehe ich mich doch immer noch in gewisser Weise als Lichtsammler – die schönen Momente eines Jahres mit der Kamera festzuhalten. Dies kann auf Spaziergängen, Fototouren, Urlauben und bei Fotoaufträgen sein. Die Mischung ist relativ bunt und so ist auch mein Jahresrückblick für 2023 relativ bunt. Ich habe meine Kamera einfach immer gerne bei der Hand. Nehmt euch einen kleinen Augenblick Zeit und folgt mir durch mein bewegtes letztes Jahr.

Fotografisch begann mein Jahr recht ruhig. Nach meiner Hochzeit und einem stärkeren Infekt kam im Januar Paul, vom Skoda Autohaus Rußig auf mich zu und meinte, dass sie gerade einen schicken Skoda Enyaq Coupe RS dahaben. Spontan durfte ich ihn mir über das Wochenende ausleihen und ein paar Fotos machen.

Kurze Zeit später gab es einen kleinen Wintereinbruch mit herrlichem Licht und viel Schnee, den ich sowohl in meinem Heimatort als auch auf einer ausgiebigen Tour in den Affensteinen genießen konnte. Ein besonderes Highlight war dann Anfang Februar das Fotografentreffen. Zu dieser Zeit war ich bereits voll in der Arbeit an meinem ersten Vortrag. An jenem Abend konnte ich eine kleine Kostprobe mit Thomas Pöschmann zeigen und zusammen mit vielen Freunden einen sehr gemütlichen Abend auf der Wachbergbaude erleben. Ende Februar und Anfang März verschlug es mich dann mehrfach zur Bastei. Aus verschiedensten Winkeln habe ich versucht, das Verhältnis zwischen Basteimassiv und Elbtal einzufangen. Mal direkt von der Wasseroberfläche, dann den Kontrast zwischen Brücke und neuer Aussicht und schließlich nur die neue Aussicht. Das dritte Bild der Serie diente auch dem Tourismusverband zur Bewerbung, der frisch eröffneten Aussicht. Im März folgte schließlich ein Ereignis, auf das ich schon lange hingefiebert hatte und welches ich mir in all den Jahren so sehr erträumt hatte. Ich konnte in Waren (Müritz) bei den Norddeutschen-Naturfototagen gemeinsam mit Sven Legler und Anke Drewitz meinen ersten Vortrag präsentieren. Unzählige Stunden und Abende hatte ich daran gesessen und Thomas Pöschmann manchen Nerv gekostet. Es war eine sehr erfüllende Veranstaltung mit tollen Begegnungen. Unter anderem mit Sandra Bartocha, deren Vortrag einen nochmal auf eine ganz andere Weise die Naturfotografie nähergebracht hatte. Als Abschluss dieses Wochenende gab es noch einen stürmischen Sonnenaufgang in den ländlichen Weiten Mecklenburg-Vorpommerns.

Der April führte mich mit Lukas auf den Lilienstein und ließ mich einen unerwarteten Nebelmorgen direkt vor meiner Haustür genießen. Ganz besonderes genossen hatte ich schließlich die Reise mit meiner Frau nach Prag. Bei herrlichstem Frühlingswetter konnten wir diese großartige Stadt aus verschiedenen Perspektiven erleben. 

Januar 2023

Wintertour durch die Affensteine

Stille, das knartzende Geräusch der eigenen Schritte, Stille. Schnee hat faszinierende Eigenschaften. Eine davon ist, dass er den Schall schluckt. Gerade in den vergangenen Jahren war das mit dem Schnee immer so eine Sache in unserer Region. Er fiel selten und wenn, dann blieb er nicht lange. Somit lockt es mich immer nach draußen, sobald sich die erste Schneedecke gebildet hat - denn man weiß ja nicht, wie lange sie liegen bleibt. 

Dieses Mal wählte ich als Ziel die Affensteine. Anders als es der Name vermuten lässt, geht es nicht darauf zurück, dass man durch dieses Felsengebiet wie ein Affe klettern muss, sondern vielmehr auf eine Felsform, die am Ende des Langen Horns sitzt und einem Uhu ähnelt. Das alt-deutsche Wort für Uhu war "Auf" und so haben sich die "Aufensteine" über die Jahrhunderte im Sprachgebrauch zu "Affensteine" gewandelt. Diese Gebiet, zwischen dem großen Dom und dem kleinen Winterberg, welches sich nach Norden zum Kirnitzschtal hin ausdehnt, ist für viele abenteuerliche Stiegen und spektakuläre Aussichten bekannt. 

Diese Wege im Winter zu begehen, braucht eine gute Vorbereitung, Ortskenntnis und einen sicheren Schritt. Hinzukommt, dass die Wege in diesem Gebiet immer wieder von umgestürzten Bäumen teilweise versperrt sind und gerade im Winter auch eine erhöhte Bruchgefahr vorhanden ist. 

Mein Weg begann und endete am Beuthenfall. Nach einem ersten kurzen Stück über den Dietrichsgrund, bog ich auf den Königsweg ab und stieg zum Frienstein auf. Obwohl diese Wege auf der Seite des Nationalparks alle als zugänglich eingetragen waren, gab es doch eine Vielzahl an umgestürzten Bäumen auf dem Weg. Nach einer kleinen Pause und einem schönen Blick in Richtung Zschand, folgte ich der oberen Affensteinpromenade bis zur Wilden Hölle. Unterwegs traf ich nur sehr wenig Wanderer und so genoss ich die Stille und die Ruhe unterwegs. Natürlich hielt ich auch meine Augen nach winterlichen Motiven offen. Doch das Sehen und das Fotografieren sind immer 2 verschiedene paar Dinge. Ich finde es immer schön, wenn man neben den großen Szenen auch die kleinen Details und stillen Bilder unterwegs zeigt. 

Der Abstieg über die Wilde Hölle und der Rückweg über die Gastetilke bildete einen schönen Abschluss für die Wintertour.

#Affensteine

#Sächsische Schweiz

#Winter

#Schnee

#Wandern

#Sony a7 IV

Januar 2023

Unterwegs mit dem Skoda Enyaq Coupé RS

Mitte Januar hatte ich die Gelegenheit, für ein Wochenende den Skoda Enyaq Coupé RS zu fahren. Bereits im letzten Jahr konnte ich das Schwestermodell, den Skoda Enyaq IV 60 ausprobieren. Damals war mir schon der hochwertige Innenraum und das angenehm leise Fahren aufgefallen. Dieses Mal war es die sportliche Schrägheck-Variante und an dieser fehlte es wirklich an nichts. Bis auf Reichweite. Die Beschleunigung, die ganzen Funktionen und der Komfort sind wirklich auf einem erstaunlich hohen Niveau. Nun denn...da ich kein ernsthafter Autotester bin, möchte ich euch lieber die Bilder zeigen.

Vielen Dank an das Autohaus Rußig, dass Ihr mir das Auto für die 2 Tage zur Verfügung gestellt habt.

#SkodaEnyaqCoupeRS

#Autofotografie

Dezember 2022

Jahresrückblick 2022

September bis Dezember

Das letzte Drittel des Jahres war voller Licht und Schatten auf mehreren Ebenen. Manches ging so tief, dass ich in den letzten Wochen zwischen Tränen der Freude, der Trauer und Dankbarkeit wechselte.

Im September durfte ich recht spontan für den Tourismusverband Sächsische Schweiz zwei volle Tage verschiedene Themen fotografieren. Petrus war uns wohlgesonnen, denn an diesen 2 Tagen gab es das beste Licht innerhalb von 2 Wochen.

Kurze Zeit später konnte zum dritten Mal das Fotografentreffen stattfinden. Dieses Mal auf dem Aktivhof Porschdorf und wieder mit sehr unterhaltsamen und interessanten Beiträgen vieler Fotografen. So ein persönliches Treffen bringt immer eine ganz neue Ebene des Verständnisses, wenn man sich im Alltag eher nur in den sozialen Netzwerken „trifft“.

Ein ganz besonderes Glück kam dann Ende September, als ich mit meiner Familie zum 1. Geburtstag von Ubbe eingeladen war. Katha Dauthe und ihre Familie hatte uns und viele andere Menschen eingeladen um diesen glücklichen Tag zu begehen. Was für ein Wunder! Ich ziehen meinen Hut vor der Familie und wir freuen uns immer über die neuen Entwicklungsschritte von Ubbe!!!

Anfang Oktober wurde nach den verheerenden Waldbränden der Weg zum Prebischtor freigegeben. Da auch unser großer Sohn sehr bewegt von den Waldbränden war, unternahmen wir gemeinsam eine Wanderung. Die Gefühle reichten von Schock, über Staunen und den allerhöchsten Respekt vor den Einsatzkräften. Die Szenerie wirkte so unwirklich und dennoch sah man zwischen den verkohlten Baumstämmen schon wieder das erste zarte Grün und an den Berghängen erhoben sich die massiven Sandsteinwände.

Der Oktober versorgte das Fotografenherz auch mit dem besten Licht und den herrlichsten Farben. Am Ende des Monats wollte ich diese Freude auch mit meinem Freund Timm Allrich bei einer Fototour zum Frühstücksplatz teilen. Leider hielt die Freude nicht lange an und so passierte, was an diesem Morgen scheinbar passieren musste und meine Kamera stürzte etwa 15m tief in eine Felsspalte. Wenige Minuten zuvor fachsimpelten wir noch über solche Vorfälle und dass man bei so einem Wind ganz besonders aufpassen muss. Doch so wie dieses Unglück geschah, überkam mich eine Welle an wirklicher Hilfe und Ralf konnte die Kamera, zwar zerstört, bergen. Sony verhalf mir binnen weniger Tage mit Ersatzausrüstung aus und so konnte ich schon eine Woche später den wohl längsten Fotografie-Flow erleben, den ich je hatte. Bei herrlichstem Mondlicht und Nebel zauberte die Natur die unglaublichsten Bilder in die Sandsteinwelt bevor mich dann ein herrlicher Herbstmorgen mit Morgenrot im Beisein von meinen guten Freunden Thomas Pöschmann, Martin Göhring und Anke erwartete. Mit einem reich gefüllten Herzen und einer vollen Speicherkarte war der Kummer um die abgestürzte Kamera schnell vergessen.

Der November schritt voran und mit ihm fand zum 5. Mal das Fotocamp Herbstlicht in Bad Schandau statt. Zum ersten Mal seit 2018 gab es wirklich Licht satt, doch um nicht zu übermütig zu werden, besuchte uns dann zum Fotowalk auf die Schrammsteine die Böhmische Suppe. Max Reichenbach und ich machten mit den Teilnehmern jedoch das Beste daraus.

Eine Woche später erreichte mich dann die niederschmetternde Nachricht, dass mein lieber Cousin den Kampf gegen seinen Hirntumor verloren hatte. Im Beisein seiner Eltern und seines Mannes starb er daheim. Der einzige Trost an diesem grauen Tag. Er wollte seinem Schicksal bis zum Schluss ein Schnippchen schlagen. Es hatte unsere Familie tief erschüttert und gleichzeitig hatte ich in mir eine große Kraft und einen großen Mut verspürt. Denn letztlich wurde erneut deutlich, dass wir die Länge unseres Lebensfaden nicht kennen. Wir sind aber dazu aufgerufen, unser ganz eigenes Muster voller Freude und Hingabe in den Teppich des Lebens zu weben – bis zum Schluss.

Und so war es bestimmt kein Zufall, dass ich eine Woche nach der Beisetzung meine geliebte Lebensgefährtin, Partnerin und Mutter zweier wundervoller, lebhafter Jungs heiraten durfte.

Ja, wie blickt man auf so ein Jahr zurück? Auf alle Fälle mit tiefer Dankbarkeit, Teil eines so reich gefüllten Lebens zu sein, in dem man zu jeder Zeit tiefe Begegnungen in der Familie hat, Hilfe und tolle Gespräche mit guten Freunden zu jeder Zeit und immer genau so viel Sorgen und Probleme, damit man sich auch in seiner Persönlichkeit weiterentwickeln kann.

Ich möchte mich auch für eure zahlreichen Zuschriften, Kommentare und Likes bedanken. Viele von euch kenne ich mittlerweile persönlich, andere zwar nur über die sozialen Netzwerke, doch auch auf dieser Ebene ist die Verbindung besonders.

Ich wünsche euch ein erfülltes, friedliches, aber auch herausfordernden neuen Jahr! Verbindet euch mit den Menschen. Lernt die Marotten, Schrulligkeiten und Unterschiedlichkeiten bei euch und anderen zu schätzen. Alles Gute für das neue Jahr!

Philipp

Dezember 2022

Jahresrückblick 2022

Mai bis August

So geruhsam wie das Jahr begann, so rasant steigerte es sich dann im Mai. Ich konnte mehrere größere Aufträge fotografieren. Von dem Neuen Friedhof (Neuer Friedhof) in Neustadt/Sachsen, über die Evangelische Grundschule Hohwald (Evangelische Grundschule Hohwald), der Elbspitze, einer Hochzeit und erneut Auftragsfotos vom Mitsubishi L200 für das Autohaus Rußig durfte ich mich fotografisch Austoben. Neben meiner normalen Arbeit und einem Kleingarten, hatte ich wenig Zeit für Langeweile. Doch bei aller Freude über diese positiven Resonanzen, stachen 2 Erlebnisse heraus. Das erste Erlebnis war eine längst überfällige Tour mit meinem Freund Martin Göhring. Trotz schwankender Vorhersagen, peilten wir die Nachtwanderung zum Teufelsturm an. Nebel zeigte sich schon auf dem Hinweg, doch der Himmel war weitestgehend milchig verhangen. Das Glück kommt zu denen, die etwas wagen und so öffnete sich über uns, als wir aus dem Wald kurz vor dem Gipfel emporblickten, ein weiter Sternenhimmel und im Tal erblickten wir den Nebelfluss. Traumhaft! In geruhsamen Schritten genossen wir diese Atmosphäre und hielten sie mit unseren Kameras fest.

Das zweite Erlebnis war der Urlaub mit meiner Familie. Wir hatten selten 2,5 so reich gefüllte Woche und dabei waren wir nur in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Das Schöne dabei war auch zu sehen, welch reiche Kultur- und Naturschätze wir in dieser Region haben. Die Waldbrände im Elbsandsteingebirge hatten diese Erlebnisse auf ganz ambivalente Weise bereichert.

Im Juli lernte ich dann noch Max Reichenbach bei einer Veranstaltung der Sächsischen Zeitung persönlich kennen. Wir folgten uns schon seit einiger Zeit bei Instagram. In den folgenden Monaten sollten wir dann öfter miteinander unterwegs sein und bemerkten, dass uns mehr verbindet, als die reine Fotografie.

Dezember 2022

Jahresrückblick 2022

Januar bis April

Jedes Jahr, zwischen Weihnachten und Neujahr, komme ich zur Ruhe und nehme mir gerne die Zeit auf das vergangene Jahr zurückzuschauen. Denn mit 2 kleinen Kindern im Haus vergeht die Zeit so viel schneller und wir wundern uns häufig, wie schnell die Tage doch verrinnen. Mit der Fotografie ist mir ein Werkzeug gegeben, welches die Ereignisse des Jahres gut festhält und welches mir auch hilft, manche Dinge in die richtige Proportion zu rücken. Denn bei allem Alltagsstress und manchen Sorgen die einen so begleiten, ist das Jahr auch reich gefüllt gewesen an wunderschönen Erlebnissen und Begegnungen.

Um das Verhältnis für einen Beitrag etwas in Grenzen zu halten, habe ich das Jahr gedrittelt.

Blick ich ein Jahr zurück, so steckten wir noch voll in den Corona-Maßnahmen und ich hoffte sehr, dass sich diese für mein Berufsleben wieder etwas lockern würden. Denn gerade im Schulbetrieb haben sich all die Maßnahmen für den Grundschulbereich als totaler Mist erwiesen. So ungewiss wie sich das Jahr in dieser Hinsicht eröffnete, umso mehr legte ich im privaten den Fokus auf Spontanität, Unterstützung im Zwischenmenschlichen und Erkundungstouren.

Unserem Autohaus (Autohaus Russig) fertigte ich im Januar und April ein paar Fotos für den Skoda Enyaq an und bekam dabei im April Unterstützung von Sven Legler und Martin Göhring.

In den Wintermonaten unternahm ich ein paar schöne Touren mit guten Freunden zur Kaiserkrone, zum Pfaffenstein und zum Gohrisch. In den Ferien folgte ich der Einladung von Richard Puhl und reiste mit meiner Familie ins Riesengebirge. Dies war wirklich ein ganz besonderes Erlebnis! Vielen Dank dafür nochmal.

Im März erfreute ich mich dann an den ersten Frühblühern und in Dresden kamen sogar schon die ersten Blüten an den Obstbäumen hervor. In meinem Heimatort Neustadt in Sachsen durfte ich schließlich auch noch die Wahl-Fotos von unserem Bürgermeister Peter Mühle machen. Ob es an ihnen lag, weiß ich nicht, aber die Wiederwahl gelang dann schließlich im Juni.

November 2022

Novemberfrost

Jedes Jahr wenn die ersten Schneeflocken fallen, erwacht in mir das Kind und die Freude über das frostige Weiß ist ungebrochen. Heute morgen nutzte ich gleich die Gelegenheit, um bei -7 Grad auf Licht zu warten. Über dem Elbtal hing eine tiefe Eisnebel-Wolke, die sich in Wellen in den Amselgrund ergoss und partiell das Basteimassiv umhüllte. Ich hatte mich schon auf einen grauen Morgen eingestellt, als sich die Sonne plötzlich durch die tief hängenden Wolken kämpfte. Es war eine zauberhafte Stimmung! Später machte ich noch einen kurzen Spaziergang ins Polenztal. Die tiefstehende Wintersonne ließ das Licht ganz weich ins Polenztal fallen, reflektiert von den sich auflösenden Eisnebel-Wolken.

Hoffentlich ist der erste Frost ein früher Bote für einen tollen Winter! Lassen wir uns überraschen!

#Sony a7r IV

#Sächsische Schweiz

November 2022

Sprachlosigkeit

Eine Woche zuvor erlebte ich in diesen Felsen mein fotografisches Waterloo, als sich mein Stativ samt Kamera und Objektiv verselbstständigte und 15m tief in einen Felsspalt stürzte. Meinem Freund Timm Allrich und einem weiteren Fotografen, mit dem ich später auch noch Bekanntschaft machen sollte, fror das Gesicht ein und mir verschlug es die Sprache. Ich musste mich erst einmal setzen.

Doch so schnell wie meine Ausrüstung hinunterfiel, so schnell erhielt ich auch von vielen Freunden Hilfsangebote, die Kamera zu bergen und mir aus der fototechnischen Patsche zu helfen.

Nun deutete sich am darauffolgenden Wochenende eine dieser Nächte an, die ich seit vielen Jahren such und liebe. Es sind Konstellationen wie diese, die man einfach spontan am Schopfe packen muss, ohne viel Nachdenken und sich von seiner Intuition einfach führen lassen muss.

So führte es mich also in dieser Nacht auch wieder in die Schrammsteine. Innerlich debattierte ich auf dem Weg lange Für und Wider dieser Unternehmung. Alleine. Eine Woche nach dem Kameraabsturz. Mit einer Leihkamera und einem Leihobjektiv.

Der Weg war durch den Nebel so eingetrübt, dass ich kaum 2 Meter weit blicken konnte. Der Wald atmete um mich herum und die schwere, aromatische Luft füllte mit jedem Atemzug meine Lungen. Ich redete mir ein, dass schon alles gut werden würde und ich mich einfach in aller Ruhe jedem einzelnen Handgriff und Schritt widmen werde. Vorfreude und Euphorie waren meine Antreiber, in einer Nacht 3 Gipfel zu besteigen und nach 3 Jahren in den Schrammsteinen erneut meinen fotografischen Höhepunkt zu erleben. Jede Minute sog ich mit all meinen Sinnen auf.

Wer jemals im Schein des Vollmondes durch die Natur gewandelt ist, wird nachvollziehen können, welche Magie von diesem Licht ausgeht. Im Zusammenspiel mit dem Nebel und der markanten Schrammsteinkette kreierte Mutter Natur in dieser Nacht ein Werk, welches sich selbst dann, wenn man es mit eigenen Augen gesehen hatte, nicht von dieser Welt zu sein scheint.

Ich verneige mich.

#Sony a7r IV

#Schrammsteine

#Sächsische Schweiz

Oktober 2022

Carolafelsen mit herbstlicher Aussicht

Die Wälder zeigen sich gerade in voller herbstlicher Pracht. Zwei Wochen früher als gewöhnlich. Drum muss man die Möglichkeiten nutzen die man hat. Gestern Abend war so eine Gelegenheit. Schon beim Aufstieg gingen mir viele Erinnerungen durch den Kopf. Wie oft bin ich hier schon hoch und zu welchen Bedingungen. Es ist verrückt wie man als Landschaftsfotograf solche Erlebnisse, mit Wetter, Jahreszeit, Gefühlen und Begegnungen gibt in seiner Erinnerung abspeichert. Meine Frau wünscht sich, ich würde mir andere Sachen auch immer so gut merken.

#Sony a7 IV

#Sächsische Schweiz

#Malerweg

Oktober 2022

Mondaufgang an der Burg Stolpen

Gestern Abend zog es mich mal wieder nach Stolpen, um den Mondaufgang zu fotografieren. Es ist immer wieder erstaunlich wie schnell unser Erd-Trabant emporsteigt und welchen Unterschied ein paar Meter bei der Standortwahl machen. Viel Zeit zum experimentieren bleibt einem da nicht. Ganz hilfreich ist bei aller Planung vor Ort dann auch die App "Photopills". Mit dieser kann ich sehr genau schauen, an welchem Punkt der Mond um welche Uhrzeit zu sehen sein wird.

Kurz vor dem Aufgang gesellte sich noch der Stolpener Fotograf Klaus Schiekel zu mir hinzu.

Das Bild ist eine Kombination aus 2 Belichtungen. Eine für die Burg und die andere für den Mond. Für Meinungen, Tipps und Kritik könnt ihr gerne die Kommentare nutzen.

#Sony a6500 #Sony FE 70-200/4 G OSS

#Burg Stolpen

September 2022

Herbstliche Eindrücke von einem 
fantastischen Morgen

Für gewöhnlich erlebe ich innerhalb der Woche keine Sonnenaufgänge in der Sächsische Schweiz. Gestern gab es mal eine glückliche Ausnahme und so packte ich die Gelegenheit beim Schopfe. Gemeinsam mit Max Reichenbach und Maximilian Stimmel und seiner Freundin Johanna, stiegen wir in früher Stunde auf um noch die Blaue Stunde zu erleben. Zwischen - wir stehen voll im Nebel und es gibt so gut wie keinen Nebel, gab es alles. Selbst als wir schon längst das Licht abgeschrieben hatten, wandelte sich doch noch so schlagartig die Stimmung, dass wir uns kaum satt sehen konnten. Am Ende gab es sogar ein Nebel-Halo an der Schrammsteinkette.

Ich weiß, die Schrammsteine sind so beliebt, da gibt es kaum neue Perspektiven. Für mich ist es tatsächlich der erste Sonnenaufgang seit mehreren Jahren mal wieder dort oben.

#Sony a7 IV

#Sächsische Schweiz

#Schrammsteine

August 2022

Waldbrand im Elbsandsteingebirge

In den vergangenen 2 Tage kreisen meine Gedanken um die anhaltenden Waldbrände.

Die Ausmaße sind noch gar nicht abzuschätzen und die Löscharbeiten noch im vollen Gange. Es sind so viele Fragen und Gedankenschnipsel die mir durch den Kopf geistern. Wer in den letzten Jahren bei uns die Wälder besucht hat, dem wird nicht verborgen geblieben sein, dass es um unseren Wald nicht so gut steht. Das Borkenkäferland hat sich massiv ausgebreitet. Ich befürchtete, dass es nur eine Frage der Zeit sein wird, bis irgendwo mal ein Feuer ausbricht. Dass man gerade in den Kernzonen der hinteren Sächsischen Schweiz, dem Wald die Möglichkeit geben wollte, sich selbst zu erneuern, kann ich sehr gut nachvollziehen. Doch wir haben in unserer Heimat auch die besondere Situation, dass die Dörfer und Ortschaften, Mühlen, Gasthäuser, Teil dieser Region sind. In der Böhmischen Schweiz sind große Teile der Ortschaft Mezná den Flammen zum Opfer gefallen, in Hrensko tobten die Flammen direkt hinter und oberhalb mehrerer Gebäude. Ich frage mich, ob sich bei allen Katastrophenübungen auch darüber Gedanken gemacht wurden? Wie soll die Freiwillige Feuerwehr in Gebiete vorrücken, die selbst für normale Wanderer zuletzt gesperrt waren, auf Grund der Baumsturzgefahr von Borkenkäfer-Bäumen?

Die Natur ist stark und ich bin mir sicher, dass sich der Wald sehr wohl wieder erholen wird. Allein, es braucht Zeit. Viel Zeit. Dennoch sehe ich auch, wie Baum-Denkmäler, Riffkiefern, Nist- und Schutzplätze der Tiere und auch Sandstein-Strukturen zerstört werden.

Beten wir für all die Einsatzkräfte, die ihre Leben riskieren um schlimmeres zu verhindern! Beten wir für für die Tierwelt, die sich hoffentlich rechtzeitig in Sicherheit bringen kann! Beten wir für Regen! Und beten wir dafür, dass die Politiker endlich merken, dass Katastrophenschutz vor dem Ausbruch von Katastrophen geklärt sein muss (Stichwort: Ahrtal).

#Sächsische Schweiz

#Böhmische Schweiz

#Elbsandsteingebirge

Juni 2022

Den Sternen nah

Der Mensch ist schon ein sonderbares Wesen. Was er nicht anschaut, ist außerhalb seiner Lebenswirklichkeit. Vor 10 Jahren noch, konnte ich mir nicht vorstellen, dass man in meiner Heimat die Milchstraße sehen könnte. Mit der Fotografie haben sich jedoch zahlreiche Dinge in meinem Leben verändert. Vor allem sieht man Schönheit an Orten, wo man sie vorher nicht vermutet hatte. Man nimmt Anstrengungen und schlaflose Nächte in Kauf, um Zeuge solcher Erlebnisse zu sein. Mein Leben ist mittlerweile um ein Vielfaches erfüllter und intensiver geworden und gleichzeitig weiß ich all das viel mehr zu schätzen. Licht und Schatten liegt oft dicht beeinander und die Tiefe in einem Leben erlangt man nur durch die Anerkennung beider Seiten und die unendlichen Facetten die dazwischen liegen.

Es war wunderbar diese Nacht-und Sonnenaufgangstour mit meinem Freund Martin Göhring unternommen zu haben.

#Sony a7 IV #Sony FE 14/1.8 GM #Sony FE 70-200/4 G OSS

Juni 2022

Mondaufgang über der Burg Stolpen

Gestern Abend fuhr ich sehr spontan los, um den Mondaufgang zu fotografieren. Nachdem ich über #Photopills geschaut hatte, welcher Standort sich am besten eignen würde, entschied ich mich für die Burg Stolpen. Meine erste Standortwahl war alles andere als optimal. So fuhr ich schnell weiter zu einem weiteren Feldweg. Wie ich so mein Stativ aufbaute, rief mich mein Freund Martin Kirsch an und fragte, ob ich mich zu ihnen gesellen will. Sie standen ein paar Meter weiter um eine Kurve und hatten mich schon mit dem 600mm identifiziert. Lange Rede kurzer Sinn, es war ein toller Mondaufgang über der Burg Stolpen!

Mit 200mm kam ich nicht so weit heran wie Sebastian Rose , dafür konnte ich die Landschaft drumherum mit abbilden.

#Sony a7 IV #Sony FE 70-200/4 G OSS

Mai 2022

Frühlingsabend in den Affensteinen

Eine tolle Frühlingsaussicht bot sich mir am Mittwochabend in den Affensteinen. Das schöne Licht konnte leider nicht über die braunen Stellen im Wald hinwegtäuschen.

Doch was soll man machen? Der Wandel des Waldes wird sich noch über einige Jahre/Jahrzehnte hinziehen und so lange kann ich mit meinen Fototouren nicht warten.

#Sony a7 IV #Sony FE 14/1.8 GM

April 2022

Herkulessäulen bei Nacht

Die Herkulessäulen bei Nacht. Es hätte beinah alles gepasst, doch die Schleierwolken am Horizont verdeckten vor einer Woche den Blick auf die Milchstraße. Also muss ich es bei der nächsten Gelegenheit mal wieder versuchen.

#Sony a7 IV #Sony FE 14/1.8 GM

April 2022

Skoda Enyaq IV 60

Letztes Wochenende hatte ich seit langem mal wieder die Gelegenheit, ein Auto zu fotografieren. Bei diesem handelte es sich um den Skoda Enyaq IV 60. Da ich schon seit vielen Jahren ein guter Kunde im Autohaus Russig bin, ergibt sich das manchmal, dass ich ein paar Bilder machen kann. Am Freitag Abend rief ich spontan meine Fotofreunde Martin Göhring und Sven Legler an, ob sie Lust auf ein kleines Car-Shooting hätten. Das Wetter sollte am Samstag vielversprechend wechselhaft sein. Gesagt, getan. Es war wirklich famos! Sven hatte heute schon ein paar schöne Bilder von der Kirschallee auf seiner Seite gezeigt. Ich folge nun mit Bildern von anderen Streckenabschnitten. Tatsächlich ist es gar nicht so leicht, wenn sich alles stetig bewegt, das passende Bild auszusuchen. Noch dazu, wenn das Licht so tolle Stimmungen erzeugt. Nach dem Regenguss war der Skoda leider nicht mehr ganz so sauber. Die 300.000 Dreckspritzer wollte ich nicht wegstempeln.

#Sony Alpha 9

#Sony Alpha 7 IV

März 2022

Old but Gold

Vieles verwandelt sich im Tal zwischen dem Kleinen Winterberg und dem Teichstein und dieser Blick ist alles andere als neu.

Neu war jedoch mal meine Herangehensweise bei der Bearbeitung dieses Bildes. Neulich sah ich auf Youtube ein Video, in dem ein Fotograf seine Bilder so bearbeitet hatte, dass er alle Farb-Sättigungsregler auf -100 stellte und das Bild somit auf Grundlage eines Schwarz-Weiß-Bildes bearbeitet hatte. Ich war wirklich sehr erstaunt, wie es sich von dem anderen Bild (das zweite) unterscheidet.

Was haltet ihr davon?

#Sony a7 IV + FE 24/1.4 GM

August 2019

Schlaflos

Die Milchstraße zu fotografieren, gleicht immer einem ruhigen Abenteuer. Behutsam tastet man sich im Schein seiner Stirnlampe durch die Nacht zu einer Aussicht hin. Jedes Knacken, jedes Rascheln wird aufmerksam wahrgenommen. Hier und da flattern Fledermäuse durch die Dunkelheit und manchmal huscht eine durch das Licht. Die Zeit scheint wie still zu stehen unter dem nächtlichen Firmanent, wenn man die Einstellungen an seiner Kamera vornimmt und sich an einen stimmigen Bildausschnitt herantastet.

Vergangene Nacht zog es mich mal wieder hinaus. In die Nacht. In die Sächsische Schweiz. Fast ein dreiviertel Jahr ist es her, dass ich um Mitternacht auf einem Felsen stand. Dieses Mal hatte ich mich jedoch nicht allein durch die Wilde Hölle aufgemacht, sondern in Begleitung von Robin Köhler (Robins Homepage) zum Lehnsteig. Die Idee entstand erst am Abend und Robin hatte Zeit. 

Der Aufstieg zum Lehnsteigriff verging wie im Fluge und als wir dann endlich die Aussicht erreichten, staunten wir über diese herrliche Nacht! Zwischen 23 Uhr und 1 Uhr Nachts waren die Chancen auf ein gutes Milchstraßenbild am besten, da zu diesem Zeitpunkt das Zentrum am besten über dem Horizont zu sehen war. Ab 1 Uhr ging dann der Mond auf und würde zu viel Licht für die Sternenaufnahmen erzeugen. So fotografierten wir eifirg und waren hellauf begeistert, die toll der Nachthimmel schon allein auf dem Kameradisplay aussah. 


Ich hatte meine Kamera quasi schon eingepackt, als Robin meinte, er macht noch ein Bild. Bei der genauen Betrachtung fiel uns dann auf, dass das erste Mondlicht schon Schatten warf und die Felsen im Vordergrund plötzlich nicht mehr schwarz waren, sondern Struktur bekamen. Sofort holte ich wieder meine Kamera hervor und macht dieses Bild. Was für ein unbeschreiblich schöner Abschluss dieser Nachtwanderung. 

Auf dem Rückweg plauderten und philosophierten wir über die Faszination der Landschafts- und Naturfotografie. Denn man mag es wirklich nicht glauben, wenn man Abends auf dem Sofa sitzt, dass in einer klaren Nacht dort draußen der Himmel so faszinierend aussieht! Einfach unglaublich!

Das rechte Bild nahm ich mit der Sony a6500 und dem Sigma 16mm/f1.4 DC DN bei Blende 1.4, ISO 2500 und 10s auf.

Das linke Bild entstand in Kooperation mit Robin mit der Sony a7r und dem Laowa 15/2.0.

 

August 2019

Auch andere Mütter haben schöne Töchter

😄...kleiner Scherz. Auch andere Nationalparks haben schöne Wälder. Ich bin ja quasi nur im Nationalpark Sächsische Schweiz unterwegs und entdecke hier auch nach ein paar Jahren immer noch viele neue Ecken. 
Nun hatte es mich aber mal in die Mitte Deutschlands geführt und ich war positiv überrascht. Der Nationalpark Kellerwald-Edersee liegt südlich von Kassel und beherbergt einen der ältesten und zusammenhängendsten Buchenwald Europas. Neben der sehr guten und familienfreundlichen Infrastrukur, gibt es hier auch reichlich schönen Wald! 

Doch im Gegensatz zu der Sächsischen Schweiz mit ihren tollen Felsen, sind die fotogenen Orte nicht so gut erkennbar. Gerade in der Fotografie sieht man dann schnell den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ich bin da noch ein totaler Anfänger, doch gleichzeitig finde ich das Thema "Waldfotografie" ungemein spannend, da es eine große Kunst ist, in dem scheinbaren Chaos eine Ordnung zu finden. Da kann ein bisschen Licht schon der entscheidende Unterschied sein. So wie hier bei diesem Bild. Ein paar Minuten zuvor, bin ich an dieser Stelle vorbeigekommen, war fasziniert von dieser schönen Natur, sah aber kein Bild. Als dann etwas Sonnenlicht durch den morgendlichen Dunst schien, veränderte sich die Szenerie augenblicklich!

Wer wirklich die hohe Kunst der Waldfotografie bestaunen möchte, dem empfehle ich sehr bei dem Naturfotografen Simon Baxter Photography vorbeizuschauen. In seinem gleichnamigen Youtube-Kanal (Simon Baxter Youtube) entführt er einen regelmäßig in sehr sehenswerten Videos durch die Wälder Englands und Großbritanniens.

Im deutsch-sprachigem Raum sind aus meiner Sicht besonders Kilian Schönberger und mein Fotokollege Kai Hornung zu erwähnen.

Juli 2019

Silhouetten

Licht und Schatten bilden den Antrieb unseres Lebens. Der Pendelschlag zwischen Sympathie und Antipathie kann uns zu großen Taten führen. Am Anfang und am Ende davon ist man selber sein größter Gegner - alles was unterwegs passiert, sind nur Sparringspartner.

Wer sich in Dresden in die Pedale schwingt um am Stück bis in die Dolomiten zu fahren, muss verrückt sein. Doch ohne diese Verrücktheit, sich selber zu beweisen, zu welchen großartigen Taten man in der Lage ist, würde keiner der Fahrer je antreten. Wer weiß wie oft einen Zweifel unterwegs überkommen und man in der Nacht sich nichts sehnlicher wünscht als ein Bett und man dennoch weitermacht.

Licht und Schatten eben....

April 2019

Bilder mit einer Geschichte

Wie ich mit Blurb einen Weg fand, meinen Bildern einen bedeutungsvollen Platz zu geben.

Januar 2019

Im Zauber der Nacht

Der Carolafelsen bei Mondlicht....und ein bisschen mehr.

September 2018

Zielfoto Magazin - Harz und Elbsandstein

Wenn aus einem Kommentar ein gemeinsames Projekt wird.

August 2018

Streifzüge durch die Sächsische Schweiz 2019

Ein Making-Of zu meinem 3. Kalender.

März 2018

Camrope

Ein Erfahrungsbericht zum Kamera-Gurt.

August 2017

Streifzüge durch die Sächsische Schweiz 2018

Ein Making-Of zu meinem Kalender.

Juli 2017

Elbspitze 2017

Von der Frauenkirche bis zur Seiser Alm - Nonstop auf dem Rennrad

Mai 2016

Mondsüchtig

Nachtwanderung durch die Sächsische Schweiz.

Januar 2016

Harztour im Winter

Mit Phillip Reeve und Olli Henze.

Juli 2015

Unterwegs auf dem Malerweg

Eine 4-tägige Fotowanderung durch die Sächsische Schweiz

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